✎ Nathalie Schweighoffer - Ich war zwölf


Titel: Ich war zwölf
Autor: Nathalie Schweighoffer
Verlag: Bastei Lübbe
Ersterscheinung: 1992
Genre: Erfahrungen
gelesen als: Taschenbuch
Rezension vom: 02.04.15








Klappentext:

Nathalie ist zwölf, gerade am Beginn ihrer Pubertät. Sie liest Micky-Maus-Hefte und spielt gern Prinzessin. Ein ganz normales Mädchen, das stolz ist, wenn ihr Vater sie lobt und "meine Beste" nennt. Doch eines kann sie nicht verstehen: dass ihr Vater auch nachts zu ihr kommt, wenn schon alle anderen schlafen. Er streichelt sie dann und bedrängt sie, Dinge mit ihm zu tun, die man doch nicht tun darf. Lange Zeit schweigt Nathalie, aus Verwirrung, Scham und Angst. Eines Tages jedoch faßt sie Mut und beginnt zu sprechen ...



meine Meinung:

Wieder mal ein Tatsachenbericht..
Wieder mal die schreckliche Wahrheit..
Wieder mal gedacht, dass es einfach nicht wahr sein kann..
Nathalie Schweighoffer beschreibt hier die Hölle, die sie in ihrer Kindheit durchleben musste - Inzest.
Oft las ich bisher ziemlich neutral gehaltene Erzählungen, aber sie beginnt von Anfang an mit der schrecklichen Wahrheit und erzählt voller Wut ihre Geschichte. Ich kann nicht verstehen, dass ihre Mutter nichts sehen konnte / wollte, dass andere nicht auf die drastische Veränderung Nathalies aufmerksam wurden, dass sie diese Hölle 6 Jahre lang durchleiden musste.
Ich hoffe sehr, dass mittlerweile die Menschen für dieses Thema etwas sensibler geworden sind und dass Nathalie diese Form des Erzählens noch ein bisschen mehr geholfen hat, das Erlebte zu verarbeiten.

©2015 Mademoiselle Cake

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