✎ Andreas Altmann - Gebrauchsanweisung für die Welt


Titel: Gebrauchsanweisung für die Welt
Autor: Andreas Altmann
Verlag: Piper
Ersterscheinung: 2012
Genre: Sachbuch
gelesen als: Taschenbuch
~ Rezension vom: 25.10.12








Klappentext:

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.



meine Meinung:

Kein Buch nach meinem Geschmack.. =/
Am Anfang hat mich das Buch noch ein wenig interessiert.. Hier und da ist das auch bis zum Schluss der Fall gewesen. Aber an sich ist das Buch einfach viel zu langatmig - manche Passagen hätte man ruhig ein bisschen kürzen können. Zumal sehr viel Frust oder so aus den Zeilen spricht.. :( Auch finde ich es nicht korrekt, wie er "uns" manches Mal betitelt.. =/
Außerdem ist es vom Schreibstil her nicht so ganz mein Fall. Ständig schiebt er noch was in den Satz rein, anstatt es direkt zu verwenden. Das stört so ein wenig den Lesefluss.
Einzig "der Abschied" war ein wenig gelungen - wobei auch der hätte kürzer ausfallen können..
Teilweise gab es schon Stellen, die mir gefallen haben, aber 90% des Buches habe ich nach dem Lesen sofort wieder vergessen.. Dinge, die ich behalten habe, hatte ich aber auch 2x gelesen. ;)
Auf Seite 170 schreib der Autor einen sehr interessanten Satz: "So raubt uns so mancher Autor gleich zwei Dinge: das schöne Geld und unsere - unaufholbare - Lebenszeit." Ersteres kann ich hier nicht bestätigen, denn ich habe das Buch gewonnen, aber Letzteres ist schon wahr, denn die letzten Zeilen habe ich einfach nur noch gelesen, weil ich es quasi "musste".. Schade eigentlich..

©2012 Mademoiselle Cake

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