✎ Martina Noble & Werner Diefenthal - Engelsklinge


Titel: Engelsklinge
Reihe: der Engel von Whitechapel
Band: 1
Autoren: Martina Noble & Werner Diefenthal
Verlag: Mondschein Corona Verlag
Ersterscheinung: 2015
Genre: Krimi
gelesen als: Taschenbuch
Rezension vom: 13.10.15





Klappentext:

Eine grausame Mordserie erschüttert die Hauptstadt Großbritanniens. Während die junge Sarah O´Leary auf der Suche nach einem Heilmittel für ihren an der zu dieser Zeit tödlichen Syphilis leidenden Verlobten Francis Gordon ist, werden mehrere Prostituierte brutal ermordet.
Die Polizei tappt im Dunkeln. Wer ist dieser Mörder, den man Jack the Ripper nennt? Und was hat die junge Sarah O´Leary mit den Morden zu tun?



meine Meinung:

Diese Geschichte wird als Thriller betitelt, aber für mich ist es (bestenfalls) ein Krimi.
Ich hatte mich vorher schon ziemlich viel mit dem Phänomen "Jack the Ripper" beschäftigt und dementsprechend eine gewisse Erwartung an das Buch, als ich es beim Autor anfragte.
Anfangs war ich auch recht angetan, da die bildhaften Beschreibungen wirklich sehr gut gelungen sind. Was mich daran sehr gefreut hat, dass die Frau auf dem Cover auch so in der Geschichte auftaucht - man hat sich also wirklich scheinbar Gedanken gemacht und nicht einfach irgendwas genommen.
Leider war es das auch schon an Positivem, denn wir als Leser erfahren zum einen sehr früh, welchen Verlauf die Geschichte nimmt (was für mich jegliche Spannung weggenommen hat) und zum anderen sind mir hier wirklich eindeutig viel mehr Liebes- als Krimi-/Thrillerelemente enthalten. Ich habe damit so kein Problem, aber ich hatte mich halt auf einen düsteren Thriller eingestellt / gefreut und wurde somit leider auf ganzer Linie enttäuscht. Auch kam für mich nie wirklich die Unruhe auf, die ich bei einem Thriller einfach erwarte. Ich habe das Buch so runter gelesen, ohne richtig gefesselt zu sein.
Das Ende ist dann auch nicht so ganz meins. Ich fand es sogar irgendwie doof - sorry.. :(
Ich kann dieses Buch leider nicht weiter empfehlen.. oder doch?! Ich mein, die Sicht auf "Jack the Ripper" ist ganz ok. Und sprachlich ist das Buch definitiv lesenswert, aber für mich war es halt irgendwie einfach zu wenig. Schade..

©2015 Mademoiselle Cake

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