✎ Katie Arnold-Ratliff - Was uns bleibt



Titel: Was uns bleibt
Autor: Katie Arnold-Ratliff
Verlag: Mare
Ersterscheinung: 2012
Genre: Roman
gelesen als: Taschenbuch
Rezension vom: 02.03.12








Klappentext:

Der Strandausflug, den der junge Lehrer Francis Mason zusammen mit seinen Zweitklässlern unternimmt, endet mit einer schockierenden Entdeckung: In einer Bucht finden die Schüler die Leiche einer Frau, die sich von der Golden Gate Bridge gestürzt hat. Die traumatisierten Kinder brauchen Francis ganze Aufmerksamkeit genau wie zu Hause seine schwangere Frau, doch statt sich um das Naheliegende zu kümmern, verstrickt sich Francis in einer schrecklichen Vorstellung: In der Frau am Strand glaubt er Nora erkannt zu haben, die vor zwei Jahren aus seinem Leben verschwand, gerade als zwischen ihnen endlich alles gut zu werden schien. Mit unerwarteter Wucht holt ihn die Vergangenheit wieder ein, und Francis weiß, dass er sich ihr stellen muss denn sie birgt eine Geschichte zwischenmenschlicher Unzulänglichkeiten und uneingestandener Gefühle, vor allem aber die Geschichte der ersten, der großen - der einzigen? - Liebe.



meine Meinung:

Ich war vom Anfang des ersten Teils total begeistert: ein Grundschullehrer, der seine Schüler nicht nur auf herkömmliche Weise unterrichtet, sondern sich was einfallen lässt und sozusagen mit Herz und Seele voll dabei ist.. - mein Traum.. (ich wollte auch Grundschullehrerin werden und hatte mit ähnlichen Gedanken gespielt)
Leider ging es ab dann immer mehr bergab.. :( Die Geschichte wurde langweilig. Außerdem wurde mir der Hauptprotagonist immer unsympathischer.. Ich mag es nicht, wenn Leute sich ihr Leben erlügen.. (hab so eine auf Arbeit) =/
Eigentlich bin ich ziemlich fanatsievoll, aber zu dieser Geschichte fand ich einfach keinen Zugang.. Irgendwie hatte ich irgendwann gar keinen Bezug mehr zur Geschichte.. =/ Zumal die Rückblenden ja im Imperfekt geschrieben sind und sie sich dadurch ziemlich holperig lesen lassen und irgendwie steif klingen.. =/
Zu Nora und Greta wollen mir einfach keine Bilder in den Kopf.. =/
Was Francis zugestoßen ist bzw was er macht (das abgebrannte Haus und so), klingt für mich irgendwie unreal.. =/
Mich hat das Ende natürlich nicht überrascht - ich hatte ja (mittlerweile) nichts mehr erwartet.. =/
Die wörtliche Rede ist speziell, aber nicht schwierig..
Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich es lesen musste - leider.. :( Ich hab das ziemlich selten, dass mir ein Buch überhaupt nicht gefällt und irgendwie hat es nach mehr geklungen, als ich mich damals für die Leserunde beworben habe.. :(
Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch - man muss schon echt versuchen, bei der Sache zu bleiben..
Leider werde ich dieses Buch auch nicht weiter empfehlen.. :(

©2012 Mademoiselle Cake

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