­čĹú Auswanderer #1/2018

2016 wollte ich eine neue Kategorie einf├╝hren: ­čĹú Auswanderer. Leider gab es so gar keine Reaktionen darauf und so stampfte ich die Idee irgendwann wieder ein. Es machte mich nicht traurig, sondern brachte mich zum Umdenken.

2018 wird es erneut Beitr├Ąge unter diesem Label geben, jedoch in total abgewandelter Form.

Inspiriert wurde ich durch Hibi vom Blog In the Prime Time of Life, die ein ├Ąhnliches Projekt auf ihrem Blog hatte, welches sie jedoch (├Âffentlich) nicht mehr weiterf├╝hrt. Mich hat dies damals bereits fasziniert, weil ich mich wirklich nur sehr schwer von B├╝chern trennen konnte.  Ich wollte immer meine eigene Bibliothek haben, B├╝cher besitzen, die ich alle gelesen (und geliebt) habe, meine Leidenschaft an mein Kind weitergeben - alles, was viele B├╝cherw├╝rmen sich ertr├Ąumen.

Irgendwann fing ich jedoch an, mir bewusst zu machen, dass ich diese B├╝cher wahrscheinlich nie wieder lesen werde und es schade ist, dass ich sie immer nur abstauben muss. Ok, ich habe meine B├╝cher auch sehr gern verliehen, um die Reaktionen der anderen zu sehen. Aber so viel wie ich liest keiner in meiner Umgebung.

Ich habe dann angefangen, auf Tauschplattformen meine B├╝cher gegen Ungelesenes zu ertauschen, wodurch der Platz immer wieder gef├╝llt war und ich meinen Traum dadurch nicht begraben musste. Nur meine Lieblingsgeschichten blieben bei mir.

Da wir im M├Ąrz jedoch unser M├Ądchen erwarten, musste mein altes B├╝cherregal nun weichen.



Bevor ich hier her gezogen bin, hatte ich 2 von diesen Prachtexemplaren und es war damals schon schwierig, auszusortieren, da nun auch B├╝cher weichen mussten, f├╝r die ich keinen Ersatz haben konnte. (ich habe dann B├╝cher f├╝r meine Mum angefordert)

Nun hat mir mein Freund also ein neues B├╝cherregal gebaut, damit ich wenigstens ein paar Exemplare behalten kann, aber das reduziert den Platz nochmals enorm.



Wie man sieht, ist auch dieses bereits gut gef├╝llt und irgendwelche B├╝cher werden irgendwann auch wieder weichen m├╝ssen.

Da es mir mittlerweile zu umst├Ąndlich ist, die aussortierten B├╝cher in einer Kiste zu horten und sie mit nach Deutschland zu nehmen, wenn ich einmal dort bin, und meine Kolleginnen ebenfalls nicht an allem interessiert sind, was ich aussortiere, habe ich bei uns in der Bibliothek mal angefragt, ob die B├╝cher haben wollen, da ich gesehen habe, dass es eine kleine Ecke gibt, in der deutsche Literatur steht, welche jedoch bereits sehr alt und mitgenommen ist.

Einige werden sie nehmen, andere werden zu einer Freundin meiner Schwiegermutter weiterwandern, manche bekommen auch ein neues Zuhause bei meinen Kolleginnen. Der Einfachheit halber werde ich alle Exemplare, die ausziehen, in dieser Kategorie vorstellen.

In unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden werde ich nun also meine Regale durchst├Âbern - der Beginn ist bereits getan. Es werden immer Stapel von 5 B├╝chern sein, die ich dann hier vorstelle.

Um das Vorhaben direkt umzusetzen, zeige ich heute den ersten Stapel, der ausziehen durfte:




­čôľ Tommy Jaud - Resturlaub

Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut.
Seine Freundin will endlich ein Kind.
Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca.
Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan.

Eine ziemlich komische Geschichte ├╝ber einen 37-j├Ąhrigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause l├Ąngst hatte.

Das Buch ist durch eine ehemalige Kollegin von mir bei uns eingezogen und da es mich so gar nicht interessiert, durfte es direkt weiterziehen.


­čôľ Jojo Moyes - Eine handvoll Worte

1960. Jennifer Stirling m├╝sste eigentlich gl├╝cklich sein: Sie f├╝hrt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz geh├Ârt einem anderen – und er bittet sie, alles f├╝r ihn aufzugeben. 

2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der f├╝hrenden Zeitungen Londons. Eigentlich m├╝sste sie gl├╝cklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, geh├Ârt einer anderen.

Eines Tages f├Ąllt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die H├Ąnde: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie ersch├╝ttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und st├Â├čt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, au├čer einer Handvoll kostbarer Worte. 

Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles.

Dieses Buch habe ich doppelt, da es durch eine andere ehemalige Kollegin bei uns eingezogen war, daher durfte auch dieses weiterwandern.


­čôľ Cristin Terrill - Zeitsplitter

Stell dir vor, du k├Ânntest in die Zukunft reisen.
Stell dir vor, du f├Ąndest dort nur Elend und Zerst├Ârung vor.
Stell dir vor, du w├╝rdest herausfinden, dass deine gro├če Liebe daf├╝r verantwortlich ist.
Was w├╝rdest du tun?

Marina ist verliebt - in James, den Jungen von nebenan. Doch gerade, als sie ihm ihre Liebe gestehen will, bekommt sie Besuch aus der Zukunft. Von Em, ihrem ├Ąlteren Ich. Und Em vertraut ihr Unglaubliches an: Ausgerechnet James soll daf├╝r verantwortlich sein, dass die Welt in der Zukunft in Hass und Gewalt versinkt. Und ausgerechnet Marina soll diejenige sein, die James aufh├Ąlt. Indem sie ihn t├Âtet.

Ein M├Ądchen. Zwei Zeiten. Und eine Liebe, die alles ver├Ąndert..

Dieses Buch habe ich gelesen, weil es von einer Bloggerkollegin im Rahmen der Aktion vergessene Sch├Ątze vorgestellt wurde. Leider hat es mir so gar nicht zugesagt, sodass es nun einen Platz in der Bibliothek findet und hoffentlich anderen gef├Ąllt.


­čôľ Luigi Capuana - Giacinta

Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: K├╝hl l├Ąchelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den M├Ąnnern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen H├Âhepunkt fand. Als der ├Âffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene T├Ąterin machen zu m├╝ssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens.

Ein Buch, welches mir irgendwann mal ├╝ber den Weg lief und auf meiner Wunschliste landete. Als ich es dann hatte und las, war mir irgendwann klar, dass es einfach nicht meins ist, weshalb auch dieses Buch auszog.


­čôľ Andreas Izquierdo - Romeo & Romy


Romy k├Ânnte eine gro├če Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als »Frischedoktor« in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr. 
Romy kehrt zur├╝ck in ihr winziges Dorf, um dort ihr Erbe anzutreten. Hier leben nur noch Alte. Und die haben sich in den Kopf gesetzt, rasch das Zeitliche zu segnen, denn auf dem Friedhof sind nur noch zwei Pl├Ątze frei. Wer da zu sp├Ąt kommt, muss auf den Friedhof ins Nachbardorf. Und da gibt es - wie jeder wei├č - nur Idioten. 
Romy schmiedet einen tollk├╝hnen Plan: Sie will mit den Alten ein elisabethanisches Theater bauen. Aus der gammeligen Scheune hinter ihrem Hof. Und mit ihnen Romeo und Julia auf die B├╝hne bringen. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Der »Frischedoktor« soll Regie f├╝hren! Ben ist begeistert: Regisseur! Das k├Ânnte unter Umst├Ąnden der erste Job werden, den er nicht voll gegen die Wand f├Ąhrt ... 

Ein Buch, welches ich 2016 auf KeJas-BlogBuch gewonnen hatte und doch bis 2017 bei mir liegen blieb, bevor ich es endlich las. Es ist eine nette Geschichte, jedoch keine, die mich nachhaltig ber├╝hrte und somit nun anderen Lesern sch├Âne Stunden zaubern darf.



K├Ânnt ihr euch auch von B├╝chern trennen?
Oder m├╝sst ihr das gar nicht?

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