✎ Teresa Driscoll - Für alle Tage, die noch kommen


 

Titel: Für alle Tage, die noch kommen
Autor: Teresa Driscoll
Verlag: Knaur
Ersterscheinung: 2015
Genre: Roman
gelesen als: Hardcover
~ Rezension vom: 23.08.15








Klappentext:

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.



meine Meinung:

Anfangs war ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte mich auf eine Geschichte mit seeehr vielen Emotionen eingestellt.
Die ersten Seiten waren sehr schnell gelesen, denn es ist nun mal ein Thema, was fast jeden interessiert und womit fast jeder schon im persönlichen Umkreis zu tun hatte. Mich interessiert dieses Thema ganz besonders, da jede Frau, die ich bisher kennenlernen durfte in unserer Familie an Krebs gestorben ist. Ich war also sehr gespannt, wie Melissa auf all die Entscheidungen von ihrer Mutter reagiert.
Leider gingen mir irgendwann die ganzen Wiederholungen auf die Nerven. Es wird einmal aus Eleanors Sicht erzählt, die ja 1994 schon starb, und einmal aus der Sicht der anderen (Melissa, Sam und Max), die im Jahre 2011 leben. Das an sich finde ich immer recht schön, wenn Perspektivwechsel sind, aber manche Dinge wurden in dem Tage-/Rezeptbuch erzählt und dann noch einmal aus der Sicht von Melissas Mum selbst oder von einem anderen. Aber nicht irgendwie anders, sondern wirklich genau so. Das hat das Lesen ein bisschen getrübt.
Auch fand ich die Zeitsprünge manchmal zu heftig. Meistens weiß man genau, wo und bei wem man sich befindet, aber am Anfang gibt es immer mal wieder Sprünge, die man so nicht erwartet. Da sind zum Beispiel Tagebucheinträge im Abschnitt "Max", die für mich irgendwie nicht dahin gehörten.
Und dann die Emotionen. Ich sagte ja bereits, dass ich mich auf gaaanz viiiele Emotionen eingestellt habe, aber wirklich tiefgehende Emotionen bekam ich erst auf den letzten 60 Seiten zu spüren. Vorher war mir irgendwie alles zu oberflächig.
Die Rezepte für die Küche habe ich mir markiert - da sind einige schöne dabei. :) Aber ich denke, ich werde das Buch danach liebevoll weitergeben und hoffe, dass jemand mehr damit anfangen kann als ich, denn das Design - türkis mit goldener Schrift - ist wirklich sehr schön.

©2015 Mademoiselle Cake

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