ūüďĎ Leserunde: Die dreizehnte Geschichte


Direkt die nächste Leserunde soll hier seinen Platz finden..

Dieses Mal wollen Mikka und ich ein Buch verschlingen, welches bereits 2007 das erste Mal erschienen ist. Ich habe es vor Jahren bereits einmal gelesen und bin gespannt, ob sich beim erneuten Lesen irgendwelche Erinnerungen einstellen..


Klappentext vom Verlag


Sie gilt als Englands beliebteste Schriftstellerin, und doch wei√ü keiner, wer Vida Winter wirklich ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie Stillschweigen dar√ľber bewahrt, was damals, in jener Nacht vor rund sechzig Jahren, wirklich geschah, als der Familiensitz der Angelfields bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nun, dem Tode nah, erleichtert Vida Winter erstmals ihr Gewissen und gesteht die schockierende Wahrheit √ľber sich und ihre Zwillingsschwester.




Ablauf

Es gibt keinen Zeitraum, in dem das Buch gelesen werden muss. Jeder liest so schnell er mag und kommentiert, wann immer er möchte.

Man kann auch noch später einsteigen. Und man benötigt keinen Blog oder eine Seite, auf der man rezensiert. Nur das Buch - in welcher Form auch immer - ist vonnöten.

Spoiler sind erlaubt, denn jeder, der hier in den Kommentaren mitliest, sollte sich denken k√∂nnen, dass wir uns √ľber das Buch, den Inhalt und alles, was dazugeh√∂rt, unterhalten.


Einteilung

Abschnitt 1: Anfang
Abschnitt 2: Mitte - 'Hester ist da' bis 'Zusammenbruch'
Abschnitt 3: Mitte - 'Der Silbergarten' bis 'Hesters Tagebuch II'
Abschnitt 4: Ende
Abschnitt 5: Anfang


Teilnehmer

ich


Ihr habt das Buch auch noch auf dem SuB?
Na dann nichts wie ran an die Seiten!
Oder habt ihr es schon gelesen und wollt mir verraten, wie es euch gefiel?
Dann hinterlasst mir gerne einen Link und ich komm stöbern!

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49 commenti:

  1. Antworten
    1. Ich liebe Geschichten mit alten Familiengeheimnissen, und ich erwarte mir von diesem Buch Spannung und Unterhaltung, aber auch einen gewissen Tiefgang. Au√üerdem hoffe ich nat√ľrlich, dass B√ľcher in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen werden, immerhin ist die Protagonistin Schriftstellerin und das Cover weckt da auch Erwartungen!

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    2. Ich erwarte ebenfalls eine spannende Geschichte rund um Geheimnisse. Aber ich denke eher, dass sie ruhig sein wird, also nicht so krimimäßig, sondern dass sie mit den Geschehnissen von damals auftrumpfen wird.
      Das Cover habe ich mir, ehrlich gesagt, nicht genauer angeschaut, denn meist hat es sowieso nichts mit dem Inhalt zu tun.

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    3. Ja, das denke ich auch – also, dass es keine Krimi-Spannung werden wird, sondern eine andere Art von Spannung mit einer fundiert und intelligent geschriebenen Geschichte.

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  2. Antworten
    1. Ich habe heute bereits in die ersten Seiten hineinlesen können und liebe mein Buch einfach nur. Es ist bereits nachgedunkelt, passt also irgendwie selbst in die Geschichte. Die Schrift ist klein, dennoch durch den Schreibstil gut zu lesen.
      Zum Inhalt kann ich noch nicht so viel sagen, aber ich finde, Diane Setterfield beschreibt unheimlich lebendig, sodass ich mich selbst zwischen den B√ľchern gesehen habe.

      Ich bin dann mal weiterlesen, wollte das aber unbedingt schon mal losgeworden sein..

      @Mikka: Liest du ebenfalls die Printausgabe?

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    2. Eigentlich wollte ich die englische Printausgabe lesen, aber ich habe im Moment wegen meiner Multiplen Sklerose mal wieder leichte Probleme mit dem Lesen. Genau heißt das, dass ich eine Zeile nur schlecht fokussieren kann und meine Augen hin- und herspringen, das ist eine Art extremes Aufmerksamkeitsdefizit. Das Hörbuch zu hören ist dann meistens auch nicht so einfach, weil meine Gedanken ständig abschweifen.

      Aber daf√ľr habe ich inzwischen eine ganz gute, erprobte Strategie: *gleichzeitig* lesen und h√∂ren!

      Deswegen habe ich mir das deutsche eBook aus der Onleihe ausgeliehen und lasse es mir von meinem Reader vorlesen (der hat eine Text-to-Speech-Ausgabe, die wohl eigentlich f√ľr Blinde gedacht ist), w√§hrend ich mitlese. Klingt merkw√ľrdig, aber dieses unterst√ľtzte Lesen hilft mir sehr dabei, den Faden nicht zu verlieren!

      Ich habe heute etwa 50 Seiten gelesen/geh√∂rt, w√ľrde ich sagen, und bin schon sehr begeistert. Mir gef√§llt der Schreibstil sehr gut, die Autorin hat eine ganz besondere, au√üergew√∂hnliche Ausdrucksweise. Wie du schon sagst, man kann es quasi vor sich sehen! Ich hatte sogar fast den Eindruck, ich k√∂nnte die B√ľcher riechen.

      Allerdings habe ich noch den Eindruck, dass die 'Stimme' von Vida Winter der von Margaret doch sehr √§hnelt, dieses leicht Poetische und den ungew√∂hnlichen Blickwinkel haben sie gemeinsam. Wie siehst du das? Aber ich vermute, dass das vielleicht auch gewollt ist und sich noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen enth√ľllen werden.

      Ich finde die Figur Vidas sehr interessant – eine Autorin, die sich schon hunderte von Lebensgeschichten f√ľr sich selbst ausgedacht hat? Da musste ich direkt an das Zitat von George RR Martin denken: "A reader lives a thousand lives, before he dies". Sie treibt dieses Prinzip auf die Spitze.

      Auch die Idee der verschwundenen dreizehnten Geschichte hat mich direkt gefangen genommen. Ich glaube nicht, dass sie nie geschrieben wurde, sondern dass die dreizehnte Geschichte eben die Wahrheit erzählt, die Vida jetzt Margaret mitteilen will. Außerdem vermute ich, dass sie Margaret nicht nur ausgesucht hat, weil sie eine ihrer Veröffentlichungen gelesen hat!

      Ich finde die Geschichte bisher sehr originell. Alleine, wie die Verbindung zwischen Margaret und ihrem verstorbenen Zwilling beschrieben wird, gefällt mir zum Beispiel sehr gut.

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    3. Ich bin inzwischen durch mit dem Kapitel "Und so fingen wir an". Der Schreibstil ist einfach ein Gedicht, ich bin immer noch hellauf begeistert! Und die Figur der Vida Winter finde ich wirklich faszinierend. Die Geschichte von Isabelle und Charlie hat mich √ľberrascht damit, wie d√ľster sie war, und wie sehr sich die beiden Geschwister in ihrer Veranlagung zur Grausamkeit glichen.

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    4. Eigentlich wollte ich auf deinen sehr langen Text gestern schon antworten, aber da ging es mir √ľberhaupt nicht gut. Heute bin ich auch m√ľde, aber ich mag mich mitteilen.

      Deine Methode mit dem Lesen und Lesenlassen finde ich gar nicht so abwegig. Ich habe es zwar noch nie zeitgleich getan, weil ich einfach denke, dass ich schneller lese als diese Leute, aber ich habe mir auch schon mal die Texte vorlesen lassen, als ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ich nicht lesen konnte. (damals noch mit dem Handy - da hatte ich noch keinen eBook-Reader)

      Ich finde auch, die beiden Frauen haben viele Gemeinsamkeiten. Ich finde aber die Gemeinsamkeit, dass beide einen (verlorenen) Zwilling haben bisher irgendwie blöd. Ich bin gespannt, wie das noch in die Geschichte integriert wird. Und ich möchte wissen, warum Vida Margaret ausgewählt hat. Das hat bestimmt auch einen tieferen Sinn..

      Auch welche Geheimnisse noch so gel√ľftet werden, interessiert mich extrem.
      Charlie und Isabelle haben wir ja schon kennengelernt. Die Schilderungen empfand ich ebenfalls als d√ľster. Ich hatte sogar genau dieses Wort vor Augen, als ich es las.
      Emmeline und Adeline sind auch schon vorgestellt worden. Da kannst du dich noch auf etwas gefasst machen. Mir hat es kurzzeitig die Sprache verschlagen..

      Was ich krass finde und eher selten habe: Ich kann mich bisher an nichts aus der Geschichte erinnern. Daher erlebe ich sie derzeit quasi wie zum ersten Mal und kann mich auf alles total gut einlassen. (und weiß nicht zum Beispiel vorher, was gleich passiert)
      Nur eine Stelle war mir noch pr√§sent. Aber die verrate ich noch nicht, da ich ein wenig weiter bin. Ich denke √ľbrigens, dass ich heute auch mit dem ersten Abschnitt fertig werde, falls ich noch Lust zum Lesen habe. Aber lass dich von mir nicht stressen! Jeder liest in seinem Tempo.

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    5. (Ich drehe die Geschwindigkeit des Text-to-Speech meist aufs Zwei- bis Dreifache hoch, das ist dann in etwa meine Lesegeschwindigkeit!)

      Einer meiner Gedanken war, ob Vida vielleicht irgendwoher wei√ü, dass Margaret auch eine Zwillingsschwester hatte, und das sogar der Grund ist, warum sie sie ausgew√§hlt hat? Aber ich w√ľsste nicht, woher sie das wissen k√∂nnte...

      Ich finde es erstaunlich, wie verwildert Emmeline und Adeline sind, obwohl die Missus doch versucht, sich um sie zu k√ľmmern. Es wird ja fast so dargestellt, als w√§re diese Art von beinahe unmenschlichem Verhalten erblich, als w√§ren die beiden sozusagen nur die n√§chste Stufe des Verhaltens von Charlie und Isabelle!

      Wenn die M√§dchen andere Menschen tats√§chlich so derma√üen ohne jedes Verst√§ndnis betrachten, dann frage ich mich, wie aus Vida ausgerechnet eine erfolgreiche Autorin werden konnte, denn wenn die Menschen ihre B√ľcher so lieben, dann m√ľssen sie sie ja eigentlich auch emotional ansprechen.

      Ich bin inzwischen auch mit dem ersten Abschnitt fertig! :-)

      Achja, noch ein Gedanke: wird nicht erw√§hnt, dass Margaret eine Narbe an der H√ľfte hat? Ich habe mich gefragt, ob die Zwillinge vielleicht zusammengewachsen waren, und die Schwester gestorben ist, als sie die Kinder getrennt haben?

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    6. Bin nun auch durch mit diesem Abschnitt. Hatte gestern und heute Spätschicht, weswegen ich erst am Abend zum Lesen komme..

      Ich bin mal gespannt, ob es tatsächlich einen bestimmten Grund gibt, warum Vida Margaret ausgewählt hat. Vida scheint ja sehr krank zu sein, auch wenn die Krankheiten nicht näher benannt wurden, und da kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, wie sie zum Beispiel selbst nachgeforscht und beobachtet haben könnte.

      Was ich bisher noch nicht so richtig vereinen kann, sind die beiden Vidas. Ich kann mir nicht vorstellen, wie aus der furchtbaren Adeline diese tolle Vida wurde. Mal schauen, wann der Wendepunkt kommt.. (irgendwas muss ja geschehen sein) Ich weiß nicht, ob die hier wirklich das Vererben ansprechen wollen. Die Kinder wurden / werden ja total vernachlässigt. Wie sollen sie dann zivilisiertes Verhalten lernen?

      Interessanter Gedanke zu Margaret.. Habe ich noch gar nicht dr√ľber nachgedacht.

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    7. Ich vermute ja, dass vielleicht der Tod von Emmeline der Wendepunkt in Adelines Leben wurde? Aber ich finde es auch noch schwer, Adeline und Vida miteinander in Einklang zu bringen!

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  3. Abschnitt 2: Mitte - 'Hester ist da' bis 'Zusammenbruch'

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    1. Huch, da war der Abschnitt auf einmal zu Ende..
      Ich bin wirklich in der Geschichte gefangen und merke gar nicht, wie ich Seite um Seite umblättere..

      Man erfährt hier eine ganze Menge mehr und es werden Andeutungen gemacht, die Vermutungen aufkommen lassen. Werden sich diese am Ende bestätigen?

      Ich hatte zwischendurch auch mal Gänsehaut bekommen, als ich sah, was der Doktor und Hester mit den Zwillingen machen / vorhaben.

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    2. Ich bin jetzt gerade fertig mit dem Kapitel, in dem Emmeline gegen den Spiegel läuft, weil sie glaubt, ihre Schwester darin zu sehen.

      Die beiden tun mir so unendlich leid. Am Anfang dachte ich ja noch, Hester könnte vielleicht genau das sein, was sie in ihrem Leben brauchen, und dann das! Das ist herzlos, denn sie reden sich vielleicht ein, dass sie es tun, um den Zwillingen zu helfen, aber eigentlich verfolgen sie doch nur ihre eigenen Ziele.

      Ich vermute, es kann jetzt nicht mehr lange dauern bis zu Emmelines Tod...

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    3. Diese Szene fand ich so schlimm. Ich glaube, sie wissen gar nicht, was sie den Mädchen mit der Trennung antun..

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    4. Wahrscheinlich nicht, aber eigentlich m√ľssten sie doch sehen, dass die M√§dchen leiden... Immerhin essen sie nichts mehr und benehmen sich v√∂llig apathisch.

      Ob Margarets Geschichte irgendwie mit der ganzen Sache zusammenh√§ngt? Aber der Doktor m√ľsste ja, als sie klein war, schon zu alt gewesen sein (oder sogar schon tot?) um auch mit Margaret und ihrer Schwester Experimente zu machen.

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    5. Adeline hat ja vorher schon nicht so viel gegessen. Und "normal" scheinen die Mädchen auch nicht zu sein..

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    6. Ich bin jetzt durch mit dem Abschnitt!

      Nein, "normal" wirken sie beide nicht. Ich habe den Eindruck, dass Emmeline tats√§chlich eine Art geistige Behinderung hat, w√§hrend Adeline hochgradig intelligent ist. Interessant fand ich ihre bewusste Entscheidung, sich erwachsener zu benehmen und mehr Verantwortung zu √ľbernehmen.

      Habe ich √ľberlesen, wann sie sich entschieden hat, sich Vida Winter zu nennen? Und ich dachte ja, Emmeline w√§re bei dem Brand gestorben, aber anscheinend ja doch nicht?

      Das Ende von Charlie fand ich auch furchtbar. Nicht, dass er mir sonderlich sympathisch gewesen w√§re, aber was war das f√ľr ein gequ√§ltes, vergeudetes Leben... √úberhaupt scheint niemand in diesem Haus wirklich gl√ľcklich gewesen zu sein, jedenfalls nicht √ľber l√§ngere Zeit hinweg.

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    7. "Interessant fand ich ihre bewusste Entscheidung, sich erwachsener zu benehmen und mehr Verantwortung zu √ľbernehmen."

      Das ging mir an dieser Stelle jedoch zu schnell. Ich konnte das nicht in Einklang bringen, da Adeline gar keine Anzeichen diesbez√ľglich hatte. Ich hatte immer das Gef√ľhl, etwas √ľberlesen zu haben..

      "Habe ich √ľberlesen, wann sie sich entschieden hat, sich Vida Winter zu nennen?"

      Ich glaube, das wird später erst so richtig deutlich..

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  4. Abschnitt 3: Mitte - 'Der Silbergarten' bis 'Hesters Tagebuch II'

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    1. Auch hier bin ich heute durchgeflogen, obwohl ich nur ein wenig lesen wollte..

      Was man hier jetzt so alles erf√§hrt, ist schon ein starkes St√ľck. Und trotzdem denke ich, dass die Geheimnisse noch immer nicht alle ans Licht kamen. Erz√§hlt Vida dieses Mal wirklich die Wahrheit? Oder ist es am Ende doch wieder ganz anders?

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    2. Jetzt bin ich auch durch mit dem Abschnitt! Das erinnert ja fast an Jane Eyre (auch wenn es da die wahnsinnige Ehefrau ist, die versteckt wir und nicht die Zwillingsschwester) und erkl√§rt vielleicht Vidas Sammlung von Ausgaben dieses Buches. Aber warum wird √ľberhaupt so ein Geheimnis darum gemacht, dass Emmeline das Feuer √ľberlebt hat?

      Meinst du, Adeline hat die Leiter umgestoßen? Ich habe mich zwischendurch gefragt, ob sie vielleicht eine dissoziative Persönlichkeitsstörung hat, was auch den abrupten Wechsel zur verantwortungsvollen jungen Frau erklären könnte. Dann weiß Vida vielleicht selber nicht, was wirklich die ganze Wahrheit ist...

      Ob die beiden Schwestern an der gleichen Krankheit erkrankt sind? Sehr rätselhaft, dass nie erwähnt wird, was sie eigentlich haben...

      Ich denke, es werden noch einige Geheimnisse kommen. Ich bin aber besonders gespannt darauf, ob ich mit meinem Verdacht richtig liege, dass die Narbe von Margaret daher kommt, dass sie und ihre Schwester siamesische Zwillinge waren.

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    3. Dass Vida vielleicht eine dissoziative Persönlichkeitsstörung hat, daran hatte ich auch gedacht.

      'Jane Eyre' wird wirklich h√§ufig im Buch erw√§hnt. Aber versteckt man Emmeline denn generell? Oder nur vor Margaret? Als das Feuer damals w√ľtete, da muss doch hinterher jemand gewusst haben, dass beide √ľberlebt haben?!

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  5. Antworten
    1. Ich muss sagen, das kam f√ľr mich jetzt ziemlich unerwartet! F√ľr einen Moment dachte ich, die Autorin w√ľrde es wirklich als richtige Geistergeschichte aufl√∂sen, da sank mir schon das Herz, denn das h√§tte ich ziemlich doof gefunden... Aber so finde ich es sehr interessant, und es erkl√§rt einiges. Wobei ich mich allerdings frage, wie das im t√§glichen Alltag m√∂glich war, vor allem in der Zeit, als Hester und der Doktor Versuche mit den Zwillingen gemacht haben. Hat Vida sich wirklich die ganze Zeit immer versteckt gehalten, wenn andere Menschen als die Missus und John anwesend waren?

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    2. Ich hab auch erst gedacht, dass sie hier jetzt mit √úbernat√ľrlichem Zeugs daherkommt und war kurz entt√§uscht - sowas ist n√§mlich auch nicht so mein Ding.

      Dass Vida "unbemerkt" dort sein konnte, ist sicher dem großen Haus zu verdanken. Und Hester hat sie ja manchmal gesehen. So ganz unbemerkt blieb sie also nicht.

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    3. Das stimmt... Es wäre bestimmt ganz interessant, das Buch nochmal zu lesen und zu schauen, in welchen Szenen man Hinweise auf das dritte Mädchen findet. Ich kann mich an ein oder zwei Szenen erinnern, die dadurch direkt mehr Sinn ergeben, zum Beispiel die, als Hester glaubt, Adeline wäre entkommen, weil sie von weitem gesehen hat, wie Emmeline mit einem anderen Mädchen spielt, das aussieht wie Adeline. Da habe ich mich schon gefragt, wie sich das wohl erklären lässt!

      Ich habe gar nichts gegen Geistergeschichten an sich, aber zu diesem Buch hätte es einfach nicht gepasst.

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    4. Der Junge, den Hester zweimal im Garten gesehen hat, war sicher auch Vida. Und die aufgesperrten T√ľren, die Hester zuvor abgeschlossen hatte, weil die Zimmer gereinigt waren, haben damit sicher ebenfalls zu tun.
      Ich finde, es gibt wirklich sehr viele Hinweise in der Geschichte diesbez√ľglich, aber ich habe nie in diese Richtung gedacht.

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    5. Ja, das stimmt! Ich habe meist gedacht, die Zwillinge h√§tten doch eine M√∂glichkeit gefunden, sich rauszuschleichen, oder Hester w√ľrde schon Gespenster sehen, weil sie den ganzen Tag an nichts anders denkt als die Zwillinge.

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  6. Antworten
    1. Ich finde, der Autorin ist es gut gelungen, alles zu einem Abschluss zu bringen. Aber ich bin unschl√ľssig, was ich glauben soll: wer hat damals √ľberlebt, Emmeline oder Adeline?

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    2. Diese Frage vermag ich ebenfalls nicht zu beantworten. Ich habe mir nur die ganze Zeit vorgestellt, wie schwer es f√ľr Vida gewesen sein muss, nicht zu wissen, wen sie gerettet hat.. Oder hat sie es gewusst - irgendwann, mit der Zeit?

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    3. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sie es nicht zumindest geahnt hat, schließlich kannte sie wahrscheinlich jede kleine Marotte und jede Geste von Emmeline.

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    4. Aber ob Emmeline / Adeline nach dem Unfall noch die gleiche war? Ich denke, sie wurde nicht umsonst "versteckt" und von einer Haushälterin umsorgt.
      Meine Gedanken gehen dahin, dass, wenn es tats√§chlich Emmeline gewesen w√§re, dass Vida sich irgendwie mehr um sie gek√ľmmert h√§tte. Ich mein, wir erfahren in diese Richtung sehr wenig, aber f√ľr mich deutet der Umstand, dass sie nicht im Haus lebt, daraufhin, dass es sich (evtl.) um Adeline handeln k√∂nnte.

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    5. Vielleicht konnte sie es auch nicht ertragen, die anzuschauen und nicht zu wissen, ob sie die Frau anguckt, die sie liebt, oder die, die sie ja hassen muss? Ich stelle mir sowohl die Gewissheit, dass es Adeline ist, als auch die Ungewissheit, dass sie es sein könnte, unerträglich vor.

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  7. Antworten
    1. Ich habe heute meine Rezension geschrieben, wobei ich die zum Teil zusammengeklaut habe aus Sachen, die ich hier geschrieben habe:
      http://www.mikkaliest.de/2017/07/die-dreizehnte-geschichte.html

      Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, obwohl es ganz anders war, als ich erwartet hatte! Ich hatte eher so eine Familien-Geheimnis-Geschichte √†la Lucinda Riley erwartet, nicht so etwas D√ľsteres. Aber es ist einfach so toll geschrieben! :-)

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    2. Mir hat das Buch auch ganz gut gefallen, aber noch bin ich nicht dazu gekommen, meine endg√ľltigen Worte niederzuschreiben. Ich hoffe, ich habe das bis zum Wochenende geschafft und dann werde ich auch in deine Rezension reinlesen. (ich m√∂chte mich nicht beeinflussen lassen)

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    3. Kann ich gut verstehen! Und es eilt ja nicht. :-)

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    4. So, gerade fertig geschrieben. Am 20.07. kommt sie dann auch online.

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  8. Antworten
    1. Sooo, heute geht es los! Ich habe mir extra ein bisschen Zeit freigeschaufelt, und ich hoffe, dass das auch so klappt. Meist ist es ja so, dass einem doch tausend Sachen dazwischenkommen...

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    2. Lass dich nicht stressen! Wir lesen gemeinsam, bis das Buch durch ist, wenn es uns gefällt - egal, wie lange es dauert.

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    3. @Mikka: Hast du denn Lust, nochmals ein Buch gemeinsam zu lesen?

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  9. Hallo ihr beiden - ich geselle mich mal zu euch und lese heimlich eure Kommentare. :-) Ich habe das Buch vor Jahren gelesen und klann mich noch gut erinnern, wie sehr mich das erste Kapitel gepackt hat. Und ich lese, ihr seid genauso begeistert! Das freut mich.

    Ich bin gespannt, wie es sich bei euch noch weiter entwickelt.

    LG Sabine

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    1. Huhu Sabine,

      bis jetzt finde ich das Buch wirklich großartig! :-)

      LG,
      Mikka

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    2. Ich habe es, wie oben, glaube ich, bereits erwähnt, auch vor Jahren schon gelesen. Aber ich konnte mich an nichts mehr erinnern - außer an eine nichtssagende Situation.
      Bei Jane Eyre war das damals anders..

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Ich freu mich, wenn du mir etwas sagen magst.