✎ Nicole Deck & Daniel J. Schütz - Ich schwimme ins Leben


Titel: Ich schwimme ins Leben
Autor: Nicole Deck & Daniel J. Schütz 
Verlag: Bastei Lübbe
Ersterscheinung: 2000
Genre: Biographie
gelesen als: Taschenbuch
Rezension vom: 08.05.13








Klappentext:

Am 3. Juli 1998 setzt Nicole Deck den Lauf einer Pistole an die rechte Schläfe. Endgültig und todsicher will sie ihr Leben auslöschen. Aber sie nimmt sich nur das Augenlicht - und muss blind ein Leben fortsetzen, das sie schon sehenden Auges nicht mehr ertragen konnte. Am 27. Juli 2000 löst sie ein Giftpulver in Wasser auf. Und riskiert, mit einer noch schwereren Behinderung zu erwachen. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als ihre Angst vor dem Scheitern. Nach zwei Tagen im Koma stirbt Nicole Deck. Schonungslos schildert Nicole Decks Biografie die Not eines verstoßenen, misshandelten und missbrauchten Heimkindes, das Elend einer Jugend zwischen Drogen und Prostitution.



meine Meinung:

Nicole Decks Buch "Ich schwimme ins Leben" ist ziemlich harter Topak..
Sie durchlebt eine schreckliche Kindheit, leidet am Borderline-Syndrom und versucht sich mehrmals umzubringen.
Der sicherste Weg in den Tod scheint ihr eine Pistole.. Sie drückt ab - und überlebt. Blind.
Fortan lebt sie ein Leben, was für sie vorher schon nicht mehr lebenswert war.. und irgendwann schafft sie es, ihm ein Ende zu setzen.
Manche finden die Kapitel verwirrend, aber ich finde, an ihnen sieht man deutlich, wie Nicole sich in ihrem Inneren gefühlt haben muss.
Ein ergreifendes Buch, was aufzeigt, dass man immer nur vor den Kopf eines Menschen schauen kann - niemals hinein..

©2013 Mademoiselle Cake

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