📚 Janine stellt vor: Zerrissen


Letzte Woche haben Kathi und Zwerghuhn euch einen wunderbaren "Roman mit ernstem Hintergrund" prĂ€sentiert. In Woche 53 unseres Projekts "vergessene SchĂ€tze" stellt euch erneut Janine einen ihrer SchĂ€tze vor:
Klappentext:

Washington D.C. Vielleicht wĂ€re alles ganz anders gelaufen, wenn David Evans rechtzeitig seine Schicht in der Privatklinik Saint Claire beendet hĂ€tte. Doch als der renommierte Neurochirurg nach einer eingeschobenen Not-OP gegen Mitternacht nach Hause kommt, ist seine HaushĂ€lterin tot - und seine Tochter Julia verschwunden, entfĂŒhrt von einem hochintelligenten Psychopathen. Mr White, wie er sich nennt, will jedoch kein Lösegeld: Die SiebenjĂ€hrige komme nur dann frei, wenn Evans' nĂ€chster Patient die anstehende OP nicht ĂŒberlebt. Dem Neurochirurgen bleiben 55 Stunden, um eine Lösung fĂŒr das fatale Dilemma zu finden: Auf dem Spiel stehen das Leben seiner kleinen Tochter - und das seines Patienten, des mĂ€chtigsten Mannes der Vereinigten Staaten.



Janines Meinung:

Wie weit wĂŒrdest DU gehen, um deine Tochter zu retten?

Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfahren habe, dass ich Zerrissen von vorablesen erhalten werde, denn die Buchbeschreibung hat mich sofort angesprochen, verspricht sie doch einen hochspannenden Thriller.

War der Spannungsbogen/die ErzĂ€hlung ĂŒberzeugend?
Und wie der Spannungsbogen ĂŒberzeugend war! - In rasanter, aber nicht zu schneller Geschwindigkeit, wird hier von Julias EntfĂŒhrung und Rettungsaktion erzĂ€hlt, die man einfach gebannt verfolgen muss, denn der Schreibstil ist unheimlich flĂŒssig und leicht verstĂ€ndlich, die Geschehnisse waren richtige Pulsbeschleuniger und am Ende eines jeden Kapitels haben sich oft diese sogenannten Cliffhanger gefunden, wo man am liebsten gar nie aufgehört hĂ€tte zu lesen.

Was hat ĂŒberrascht, was war zu erwarten?
Hm, zu erwarten war eigentlich fast gar nichts, außer vielleicht, dass es gut endet, aber das verhĂ€lt sich doch in den meisten BĂŒchern so. ;) Nein, also die Handlung war schon unvorhersehbar, das war auch mit ein Grund, warum ich es so spannend verfolgt habe und an den Seiten geklebt bin, ohne zu merken, dass ich ja schon wieder 20 Seiten weiter bin.
Vom Schluss war ich ein wenig ĂŒberrascht, denn ich bin erst fest davon ausgegangen, dass David Evans im entscheidenden Moment anders reagieren wĂŒrde. Dennoch: das war fantastisch umgesetzt!

Konnte man sich in die Charaktere hineinversetzen?
Ja, konnte ich. David Evans als liebender Vater war auf jeden Fall authentisch und obwohl ich keine Kinder habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ebenso reagieren wĂŒrde, wenn meine Tochter entfĂŒhrt worden wĂ€re.
Kate, Davids SchwĂ€gerin und Julias Tante, ist Agentin beim Secret Service und legt sich vor lauter Sorge in diesem Buch auch ganz schön ins Zeug, um ihre Nichte aus den FĂ€ngen ihrer EntfĂŒhrer zu befreien. Ganz so sympathisch wie der Neurochirurg war sie mir allerdings nicht, weil mir bei ihr irgendwie das Menschliche gefehlt hat, weshalb mir die Kapitel, in denen aus Daves Sicht erzĂ€hlt wurde, eine Spur besser gefallen haben.

Ein Satz, der das Buch treffend umschreibt?
Eine EntfĂŒhrung, die nicht nur verheerende Folgen fĂŒr den mĂ€chtigsten Mann der Vereinigten Staaten hat und den Protagonisten all ihre Nerven raubt, sondern auch mich als Leser mitgerissen hat, wie schon lange nichts mehr!

Hast du ein Lieblingszitat aus dem Buch?
Ein Lieblingszitat nicht unbedingt, aber wie so gut wie immer, habe ich auch hier wieder ein paar lesenswerte Zitate entdeckt, die ich herausgeschrieben habe ...

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Buchzitate:

~ Denn man kann im Leben nicht einfach einen Schlussstrich 
ziehen und noch mal ganz von vorn anfangen. ~

~ Schon seltsam, wie das Erleben reinen GlĂŒcks sich kaum in unsere 
Herzen einprÀgt, wÀhrend die Traurigkeit tiefe Spuren hinterlassen kann. ~

~ "Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die Tag fĂŒr Tag in stiller 
Verzweiflung irgendwelchen beschissenen Jobs nachgehen, statt alles 
dafĂŒr zu tun, ihr Talent auszuleben. Warum können die einen sich 
nur ein U-Bahn-Ticket leisten, wĂ€hrend die anderen mit ihrem Privatjet 
mal schnell in London einkaufen gehen? Es ist eine Frage des 
Charakters, Dave. Alles dreht sich darum, ob man wirklich den 
Biss hat, das zu erreichen, was man sich vorgenommen hat." ~

~ Je mehr man weiß, desto mehr hat man zu leiden. ~

©2015



Meinungen von anderen Lesern:




Na, was meint ihr?
Habt ihr das Buch schon gelesen? (hinterlasst doch einen Link zu eurer Rezension und ich verlinke auch euch)
- Empfindet ihr genauso?
- Habt ihr eher eine andere Meinung davon?
- Wandert das Buch direkt auf eure Wunschliste?
- Liegt es gar schon auf dem SuB?

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