✎ Misty Bernall - Cassie: sie sagte ja


Titel: Cassie: sie sagte ja
Autor: Misty Bernall
Verlag: Brunnen
Ersterscheinung: 2000
Genre: Biographie
gelesen als: Hardcover
Rezension vom: 15.09.13




Klappentext:

Es ist keine heile Welt, aber eine ganz normale, in der Cassie Bernall aufwächst. 1981 geboren, erlebt sie die Höhen und Tiefen, die jeder Teenager durchmacht - und ihre Eltern all die Freuden und Schwierigkeiten, die man so mit jungen Leuten hat. Langsam wird Cassie erwachsen und trifft Lebensentscheidungen, die prägend sind. Bis dann am 20. April 1999 zwei schwer bewaffnete Jugendliche in die Bibliothek ihres Gymnasiums in Littleton, Colorado, eindringen. Einer von ihnen hält ihr die Waffe an die Schläfe und fragt: "Glaubst du an Gott?" Ihre Antwort ist ebenso schlicht wie eindeutig: "Ja." Es sollte ihr letztes Wort sein, aber sein Widerhall ging um den ganzen Erdball. 
Quer durch die Vereinigten Staaten und rund um die Welt feierten Zeitungen und Fernsehstationen sie als moderne Märtyrerin. Ihr schlichtes, tapferes Glaubensbekenntnis rührte die Menschen bis in die tiefsten Winkel ihres Herzens. Für ihre Eltern jedoch - die nur zu gut wussten, dass hinter dem Bild der "Heiligen", als die sie in den Medien porträtiert wurde, ein junges Mädchen steckte, das sich um sein Gewicht, seine schulischen Leistungen und seine Chancen, einen Freund zu finden, sorgte - handelte ihre Geschichte vor allem anderen von der Macht der Liebe und der Erlösung. Diese Geschichte erzählt ihre Mutter Misty Bernall mit erschreckender Ehrlichkeit und mitreißender Hingabe. Es ist eine Geschichte, die jede Mutter und jeder Vater lesen sollte.



meine Meinung:

Als ich den Klappentext damals las, habe ich, ehrlich gesagt, irgendwie was anderes "erwartet".. - was genau, kann ich nicht mehr wirklich sagen..
Ich will nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn es ist ein Erfahrungsbericht, etwas, was nicht der Phantasie entspringt, sondern nackte Tatsachen sind, trotzdem ist es wahrscheinlich kein Buch, was mir lange in Erinnerung bleiben wird..
Eine Stelle jedoch hat sich mir schon jetzt ins Gehirn gebrannt - wahrscheinlich deshalb, weil auch ich einen sehr geliebten Menschen verloren habe (wenn auch auf andere Weise), mit dessen Tod ich bis heute, 12 Jahre danach, noch immer nicht klar komme:
"Mein Tod ist nicht mein Eigentum, sondern deines, und seine Bedeutung hängt davon ab, was du daraus machst." (Seite 141)

Nachdem ich das Buch und auch die ein oder andere Rezension gelesen hatte, habe ich mich dann auch mal bei Wikipedia umgeschaut und musste mit Erstaunen feststellen, dass dieser Dialog zwischen Cassie und ihrem Mörder tatsächlich widerlegt wird. Diese Tatsache macht mich nicht nur wütend, sondern sie ist auch echt beschäment!

©2013 Mademoiselle Cake

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