✎ Ursula Poznanski & Arno Strobel - fremd


Titel: fremd
Autor: Ursula Poznanski & Arno Strobel
Verlag: rowohlt e-BOOK
Ersterscheinung: 2015
Genre: Thriller
gelesen als: eBook
Rezension vom: 14.01.17









Klappentext:

Vertrau oder stirb

Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?

Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen …



meine Meinung:

Nachdem ich bereits 'Saeculum' und 'Erebos' von Ursula Poznanski gelesen bzw gehört hatte, war ich gespannt, wie sie sich mit anderen Autoren zusammen liest.

Anfangs war ich sehr skeptisch. Zum einen erinnerte mich der Klappentext an 'Lauf, Jane, lauf' von Joy Fielding. Zum anderen fand ich den Aufbau etwas befremdlich.

Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt: einmal aus der von Joanna, einmal aus der von Erik. Gerade zu Anfang tauchen daher häufig Wiederholungen auf. Diese legen sich aber im Laufe des Geschehens - die Perspektiven werden jedoch beibehalten.

Auf diese Weise bekommt man einen super Einblick in beide Gefühls- und Gedankenwelten. Manchmal jedoch musste ich dadurch auch kurz innehalten, weil ich nicht direkt merkte, wann ein Wechsel der Personen stattfand.

Je weiter das Ganze voranschritt, desto weniger interessiert war ich. Ich empfand es als ok, aber eben nicht herausragend, obwohl ein paar Passagen wirklich spannend waren und ich mir auch so meine Gedanken gemacht habe. Der Schreibstil war das, was mich am Lesen gehalten hat - er war einfach, aber halt auch nicht außergewöhnlich.

Das Ende und die Auflösung des Ganzen haben mir überhaupt nicht zugesagt. Zu konstruiert, an den Haaren herbeigezogen.

Jetzt, nachdem ich das Buch bereits seit 1 Woche beendet habe, muss ich auch sagen, dass die Story bereits beginnt zu verblassen. Es wird also nicht lange dauern, bis ich sie gänzlich vergessen habe. Und somit gibt es von mir keine Leseempfehlung für diesen Thriller.

©2017 Mademoiselle Cake

Zitate:

"Wie wenig doch für einen Moment des Glücks nötig ist, wenn es keine Selbstverständlichkeiten mehr gibt." (S. 97)

"Echte Freundschaft konnte ich ihr keine versprechen, aber immerhin einen freundlichen Umgang miteinander." (S. 120)

"»Ich liebe dich, Jo. Aber es ist mehr als das. Diese Worte werden so gedankenlos von jedem für jede kleinste Gefühlswallung benutzt.«" (S. 278)



..und das sagen andere:

Buchmomente
~
Tintenhain
~
Zeit für neue Genres

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4 commenti:

  1. Hallo!
    Mir ging es ähnlich...meine Rezi findest du hier:
    https://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/2016/05/fremd-ursula-poznanski-und-arno-strobel.html
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hast du das andere Buch der beiden auch gelesen? Bei mir ist es wieder von der Wunschliste geflogen..

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  2. Liebe Mademoiselle Cake,

    es ist sehr schade, wenn eine Geschichte so schnell wieder verblasst. Ich habe vor kurzem das erste mal etwas von Arno Strobel gelesen und teile nicht die Begeisterung vieler Leser. Auch diese Story war nett zu lesen, aber sie war auch nichts nachhaltiges.

    Liebe Grüße

    Nisnis

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    1. Eine Freundin legt mir seit einiger Zeit auch ein Buch Strobels ans Herz, aber bisher bin ich noch nicht bereit dazu.. Man muss ja nicht jeden Hype mitmachen. ;)

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Ich freu mich, wenn du mir etwas sagen magst.