✎ Max Rhode - die Blutschule


Titel: die Blutschule
Autor: Max Rhode
Verlag: Lübbe
Ersterscheinung: 2015
Genre: Horror
gelesen als: eBook
Rezension vom: 05.11.15








Klappentext:

Eine unbewohnte Insel im Storkower See.

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer.

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...


meine Meinung:

Als es damals hieß, dass Sebastian Fitzek unter einem Pseudonym ein Buch geschrieben hat, dessen Verfasser in seinem nächsten Thriller vorkommt, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich bin wirklich ein Fitzek-Fan, auch wenn das erst mein 5. Buch von ihm ist, was ich gelesen habe. (aber es liegen noch welche auf dem SuB ;))
Nun, nachdem ich dieses Buch gelesen und mir auch ein paar Rezensionen angeschaut habe, bin ich doch ehrlich erstaunt, wie stark es jetzt schon polarisiert.  Wie meine Meinung dazu letztendlich aussieht, werde ich hoffentlich am Ende meiner eigenen Rezension erfahren, denn noch bin ich hin -und hergerissen..
Ganz zu Anfang habe ich mich schon gefragt, was genau jetzt daran "Thriller" sein soll, denn errst ab der Hälfte des Buches kommt es dazu, was im Klappentext beschrieben und somit groß angepriesen wird. Im Endeffekt habe ich es auch unter "Horror" gepackt, denn nicht alles, was in dieser Geschichte vorkommt, ist real / greifbar.
Die Kapitel sind hier teilweise sehr kurz gehalten - 49 (+3) Kapitel auf 250 Seiten (laut Amazon). Ich finde sowas ja immer ganz gut, denn so kann man doch noch schnell ein Kapitel lesen, bevor man an der nächsten Haltestelle aussteigen muss.
Ansonsten kann ich der Geschichte, ehrlich gesagt, nicht so viel abgewinnen. Klar, war ich gefesselt, aber eben erst sehr spät und dann auch nur mäßig, weil mir manches einfach zu suspekt war. Außerdem fand ich die Anspielung auf einen sehr bekannten Horror-Streifen schon ein bisschen viel. (fremde Federn und so)
Der Schreibstil ist typisch Fitzek: aufwühlend, schockierend, bildhaft - alles, was ich total mag - und trotzdem kommt mir die Geschichte ein bisschen halbherzig daher. Dennoch ist sie für mich auch ok. Man sieht, ich bin wirklich zwiegespalten..
Ich werde nun mit "das Joshua-Profil" weiter machen und bin gespannt, ob es sich wirklich gelohnt hat, dieses Buch vorher zu lesen oder ob man es auch einfach bleiben lassen kann..

©2015 Mademoiselle Cake

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2 commenti:

  1. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich auch nach dieser Rezension schauen.
    Hatte ich schon beide Bücher mit an der Kasse, mich dann aber doch gegen dieses hier entschieden, weil es zu brutal sein soll. Somit bliebt es beim "Joshua...". Wie ich sehe, war ich mit dieser Entscheidung ganz richtig gelegen.
    Liebst,
    Hibi

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    1. Ich finde es gar nicht so brutal. Ich mein, es fällt unter Thriller / Horror, da darf es das sein. ;)
      Aber nachdem ich jetzt beide gelesen habe, finde ich schon, dass es ein Plus ist, wenn man dieses hier auch kennt. :)

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