✎ David Bodanis - Einsteins Irrtum


Titel: Einsteins Irrtum
Untertitel: Das Drama eines Jahrhundertgenies
Autor: David Bodanis
Übersetzer: Sebastian Vogel
Verlag: DVA
Ersterscheinung: 2017
Genre: Sachbuch
gelesen als: Hardcover
Rezension vom: 10.10.17




Klappentext:

Einsteins Irrtum erzählt die spannende Geschichte der großartigsten physikalischen Entdeckung des 20. Jahrhunderts und zugleich das persönliche Drama ihres Entdeckers Albert Einstein, der auf der Höhe seines weltweiten Ruhms den Anschluss an die Diskussionen seiner Physikerkollegen verlor. David Bodanis verbindet elegant die Biographie Einsteins mit der faszinierenden Geschichte der modernen Physik und schafft es, komplizierte Sachverhalte auch für Laien verständlich und packend zu schildern.



meine Meinung:

Zu 'Einsteins Irrtum' haben mich sehr viele, sehr positive Stimmen verleitet.
Ich bin schon immer an Persönlichkeiten interessiert - egal, ob berühmt oder nicht. Wenn man den Namen Einstein hört, dann denkt man eigentlich, dass man alles (Mögliche) über diesen Mann weiß. Weit gefehlt, wie ich nach dieser Lektüre feststellen konnte.

Leider muss ich jedoch gestehen, das das Ganze manchmal ein wenig trocken daherkommt. Vielleicht ist es tatsächlich nur dafür gedacht, von Leuten gelesen zu werden, die sich absolut und uneingeschränkt für die Person und deren Wirken interessieren. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man, wenn man ein Referat in der Schule über Albert Einstein schreiben mag, dieses Buch als Begleitung vorstellt und sich Anregungen holt. Als alleinige Lektüre dafür ist es jedoch zu unausgereift, zu sehr in eine Ecke positioniert.

Ein Werk zum "einfach Durchlesen" ist es jedenfalls definitiv nicht.

Dennoch denke ich, dass hier einige gute Ansätze geboten werden, um Einstein und seinen Einfluss ein wenig besser zu verstehen. Und auch sein Umfeld und die ganzen Nachwirkungen, welche durch seine Genialität, seine Entdeckungen entfacht wurden.

Manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, als wolle der Autor besonders die negativen Aspekte hervorheben.

Empfehlen vermag ich es an dieser Stelle keinem. Man muss ein gewisses Grundinteresse für Albert Einstein und vor allem für die Physik mitbringen. Wer sich lediglich ein wenig für die Person hinter der Relativitätstheorie interessiert, sollte zu leichter verständlichen Werken greifen.

©2017 Mademoiselle Cake



..und das sagen andere:

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