🚫 abgebrochen! Georg M. Oswald - Lichtenbergs Fall

Klappentext:

Ist Carl Lichtenberg ein Mörder?

Sein Aufstieg schien unaufhaltsam: eine glänzende juristische Laufbahn, die Heirat mit einer so genannten guten Partie - Carl Lichtenberg ist ein Darling der Münchener Gesellschaft. Doch dann wird er verhaftet. Er soll seine reiche Schwiegermutter ermordet haben. Sosehr er seine Unschuld auch beteuert, alles, was er aussagt, spricht gegen ihn ...

Georg M. Oswalds nach einem authentischen Fall geschriebener Roman wirft ein grelles Licht auf die Münchener und bundesrepublikanische Gesellschaft.

meine Meinung:

Vor ein paar Jahren zog das Buch durch eine Ausmistaktion einer Freundin bei mir ein. Ich hatte es damals schon in die Hand genommen, aber nicht zu Ende gelesen und nun wollte ich es nochmals probieren.

Leider ist es mir auch diesmal nicht gelungen, den Fall bis zum Ende zu verfolgen.

Die Erzählweise ist sehr speziell. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern setzt sich aus Protokollen, Aussagen und Befragungen zusammen. Nach und nach wird rekonstruiert, was tatsächlich geschehen ist.

Dadurch kommt keinerlei Leben in das Erzählte. Man liest stumpf und irgendwann wurde ich dann auch abgestumpft. Vor allem die ellenlange Sätze machten es mir schwer, der Geschichte aufmerksam zu folgen.

Ich habe daher beschlossen, dass Buch abzubrechen und weiterziehen zu lassen.

©2026 Mademoiselle Cake

buchige Daten:

Titel: Lichtenbergs Fall
Text: Georg M. Oswald
Verlag: rororo
Ersterscheinung: 1997
Genre: Roman
Rezension vom: 30.06.26

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