Rezension: Giuseppe Federici - Kochen alla Nonna vegan
Klappentext:
ITALIENISCHE FAMILIENKÜCHE, WIE WIR SIE KENNEN UND LIEBEN - GANZ VEGAN!
Mit diesem Kochbuch können auch Veganerinnen und Veganer weiterhin unbeschwert Pizza, Pasta & Co. genießen! Giuseppe Federici und seine Nonna Marianna interpretieren all die Klassiker unserer Lieblings-Länderküche neu und feiern gleichzeitig die vegane Ernährung. So kommen alle Generationen beim gemeinsamen Kochen und Genießen an einen Tisch
Arancini - Focaccia - Lasagne - Risotto - Crostata al limone - Cannoli siciliani - Tiramisu ... und vieles mehr!
meine Meinung:
Als jemand, der seit mittlerweile elf Jahren in Italien lebt, kenne ich inzwischen durchaus einige italienische Gerichte, die bei uns regelmäßig auf den Tisch kommen.
Trotzdem war ich auf „Kochen alla Nonna vegan“ von Giuseppe Federici gespannt. Schließlich verspricht das Buch, italienische Klassiker zu veganisieren. Da wir zu Hause seit einiger Zeit auf das meiste Fleisch verzichten, kam diese Entdeckungsreise gerade recht.
Bevor es mit den Rezepten losgeht, erfährt man einiges aus Giuseppe Federicis Familie. Das ist ein kleines nettes Extra, um die Leute hinter den Rezepten kennenzulernen.
Danach bekommt man auf 240 Seiten viel zu entdecken: Antipasti & Insalate, Primi Piatti e Contorni, Zuppe e Minestre, Pane, Pasta, Secondi Piatti, Dolci e Bevande. Da ist für jede*n etwas dabei - selbst für meine 8-Jährige.
Einige italienische Gerichte sind von Natur aus pflanzlich, sodass uns manches bereits bekannt war. Daneben gab es aber auch Neues auszuprobieren. Und dabei haben wir sogar eine neue Lieblingssuppe gefunden: die Zuppa di Spinaci (Spinatsuppe) auf Seite 82. Mega lecker, schnell zubereitet und auch noch zum Einfrieren geeignet. Viel besser geht es eigentlich nicht!
Bei manchen Rezepten hätte ich mir allerdings eine zusätzliche Erklärung gewünscht. Was bewirkt beispielsweise das Natron in der Pasta alla Norma (Seite 130)? Das Gericht schmeckt hervorragend, auch wenn ich es ein klein wenig anders zubereite. Allerdings war Natron in einer Tomatensauce für mich eine völlig neue Erfahrung. Eine kurze Erläuterung, warum es verwendet wird und welchen Zweck es erfüllt, hätte ich hier hilfreich gefunden.
Davon abgesehen ist das vegane italienische Kochbuch für mich eine schöne Inspirationsquelle. Wir haben bereits einige Rezepte ausprobiert, während viele weitere noch auf unserer To-do-Liste stehen.
Ich greife gerne darauf zurück, wenn mir mal wieder die Ideen fehlen, was ich kochen könnte. Irgendetwas Leckeres findet sich zwischen den Seiten eigentlich immer.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, und der betrifft ausgerechnet den Titel. Hätte man den englischen Originaltitel „Cooking with Nonna“ einfach mit „Kochen mit Nonna“ übersetzt, hätte mir das persönlich deutlich besser gefallen. „Kochen alla Nonna“ klingt für mich doch etwas ungewohnt. Zumal „cucinare alla nonna“ auch im Italienischen keine wirklich geläufige Formulierung ist.
©2026 Mademoiselle Cake
buchige Daten:
Titel: Kochen alla Nonna vegan
Untertitel: 90 italienische Klassiker
Rezepte: Giuseppe Federici
Übersetzung: Johanna Hofer von Lobenstein
Fotos: David Loftus
Verlag: DK
Ersterscheinung: Titel
Genre: Kochbuch
Rezension vom: 06.11.26

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